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Natürlich hatte sie ein Babybettchen, das höhenverstellbar war und Gitter hatte. Später dann ein Hochbett einer renommierten Kindermarke. Aber drumrum? Ich muss gestehen, dass der Rest oft ein Sammelsurium von Möbelstücken war, die der Haushalt entbehren konnte und die optisch einigermaßen passten. So war die Wickelkommode ein wunderschöne Schubladenkommode – mit Glaseinsätzen in den Schubladen, die ich schon recht früh mit Folie verstärken musste. Der Schreibtisch ist antik und geerbt (ist jetzt meiner!), der unglaublich teure Kinderschreibtischstuhl passte farblich leider gar nicht.
Warum es bei uns weiß ist
Apropos Farbe: Zwischendurch hatte Sophie ein knallrotes Zimmer mit weißen Punkten. Das Fliegenpilzdesign habe ich jedoch nach einem halben Jahr wieder in ein beruhigendes Weiß geändert, da sich mein Mädchen kaum mehr konzentrieren konnte. Ihr seht, ich habe schon einiges ausprobiert.

Ein neues Jugendzimmer soll es sein!
Bei unseren Renovierungsarbeiten bin ich wie immer durchs Netz gestrichen und habe mir zum ersten Mal klar gemacht, was man bei der Einrichtung eines Kinderzimmers alles beachten kann (nicht unbedingt muss). Bei Höffner* bin ich beispielsweise auf Tipps zu Jugendmöbel gestoßen:
„Eltern sind gut beraten, wenn sie beim Kauf der passenden Jugendmöbel auf ein hohes Maß an Flexibilität achten, bei der das Design und damit die Gestaltung der Einrichtungsgegenstände nicht zurückstehen sollten. Jugendliche legen großen Wert auf Individualität und so ist es anders als beim Babyzimmer immer sinnvoll, das Kinderzimmer in seiner Ausstattung genau abzustimmen. Robuste, gern auch fantasievolle Möbelstücke sind gefragt, sie sollten praktikabel und leicht zu pflegen sein und sich vielseitig nutzen lassen.
Deshalb sind unsere Jugendmöbel nicht nur leicht zu kombinieren, sie nehmen auch Rücksicht auf die speziellen Bedürfnisse der Jugendlichen. Es gibt zahlreiche Trends und Varianten, und es empfiehlt sich in jedem Fall die Absprache, gerade wenn es um Farben und Formen der Möbel geht. Unsere Jugendzimmermöbel lassen sich frei zusammenstellen. Sie sind in vielen Oberflächen erhältlich, so dass Mädchen und Jungen begeistert sein werden.
Da Jugendliche zudem gern etwas ausprobieren und die Anordnung der Möbel für ihr Zimmer immer mal wieder verändern möchten, sollten sich die ausgewählten Produkte schnell umstellen lassen. Das Jugendzimmer dient nicht zuletzt als Rückzugsort und sollte in puncto Gestaltung und Einrichtung auch so ausgestattet sein.“
Was muss man beachten?
Ich weiß, ich weiß, das ist jetzt alles nichts Neues, aber es fasst ein paar Facts ganz gut zusammen, die man gerne mal vergisst:
1. Pflegeleichte Oberflächen – dem Weichholzschreibtisch sieht man halt doch jede mit Wut in die Oberfläche gerammte Bleistiftspitze an.
2. Die Kinder mitgestalten lassen – beim Kinderzimmer entscheiden die Eltern, aber jetzt wird es heikel…
3. Flexibilität – heute steht das Bett in der Ecke, morgen muss ausprobiert werden, wie es sich in der Raummitte schläft … und, was ich auch wichtig finde.
4. auf die Oberfläche achten – Rosa ist für ein Mädchen mit 13 noch hübsch, aber mit 15 kann es ganz anders aussehen. Und der Bruder mag es bestimmt auch nicht erben…
Desegen ist unser Jugendzimmer bei der Farbgebung ganz zurückhaltend gestaltet worden und alle Möbel sind weiß. Alle Möbel sind einzeln und gut zu verstellen, wenn mal ein anderes Konzept gewünscht wird. Und: Sophie hat mitentschieden!
Die Möbel sind bei uns übrigens hauptsächlich von IKEA.
*Werbelink





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