Warum stehen bei uns die Schuhe immer im Eingang rum? Oder warum sieht unsere Küchenablage immer nach einem Schlachtfeld aus? Der eigentliche Grund erst mal die Bequemlichkeit. Einfach alles dort liegen lassen, wo man als erstes ankommt. Schaut man mal genauer hin, stellt man aber fest, dass es nicht nur die Bequemlichkeit ist. Es wäre nämlich genauso bequem, die Schuhe dort liegen zu lassen, wo ein passender Platz für sie eingerichtet ist – wenn er denn eingerichtet ist… Ich komme beispielsweise immer nach Hause und werfe alles, was ich in der Hand habe in der Küche auf die Ablage. Schwups, ist sie voll. Mit Post, Schlüsseln, Handtasche und Co. Nicht sinnvoll. Aber das mache ich nur, weil es sonst in der Nähe keinen Ablageort gibt. Die Post müsste ich ins Büro tragen, den Rest – äh ja den Rest könnte ich neben der Wohnungstür fallen lassen. Oder woanders? Ihr seht das Problem?
Dinge, die keinen festen Aufbewahrungsort haben, machen Unordnung
Jaaa, kommt jetzt das Argument, „das xy hat aber einen Platz in der Schublade im Raum z. Und trotzdem fliegt es durch die Gegend!“ Es macht keinen Sinn, Dingen einen Ort zuzuweisen, der nicht praktisch ist. Der schwer zugänglich ist, der nicht gut gemerkt werden kann. Niemand trägt den Haustürschlüssel quer durch die Wohnung, um ihn in eine Schüssel im Schlafzimmer zu legen. Ein Haken neben der Tür wäre beispielsweise perfekt. Aufschließen, reingehen, Schlüssel direkt aus der Hand an Haken an der Wand. Fertig. Schaut einfach, das jede Sache eine feste „Heimat“ hat, einen Ort, an den es zurückgetragen wird. Das erspart viel Rumgeräume und Unordnung.
Ein fester Aufbewahrungsort
Ein klar definierter, leicht zugänglicher und logischer fester Aufbewahrungsort für jeden Gegenstand ist der Schlüssel, um das automatische Ablegen an „falschen“ Stellen zu durchbrechen. Diese bewusste Entscheidung, jedem Ding seinen Platz zuzuweisen, macht das Aufräumen nicht zur lästigen Pflicht, sondern zur intuitiven Gewohnheit.
Also Tipp #2: Alles braucht einen festen Platz!





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