Klar, bevor der Fotograf beginnt, wird bestimmt die Barbieschuhsammlung aufgeräumt und jedes Legoteil verstaut! Und in einer Ecke steht bestimmt ein großer Wäschekorb mit all jenen Dingen, die einfach nicht in das mit Pastelltönen gestaltete Mädchenzimmer passen. Aber mal ganz ehrlich: Wenn man es sich mit seinem Nachwuchs nicht für immer verscherzen möchte, weil man das neonfarbene Monsterhundchen von der letzten Kirmes oder die „Dinge, die sich nur eine Fastfoodkette ausdenken kann“entsorgt, dann sind durchgestylte Kinderzimmer nur sehr schwer zu realisieren (obwohl ich mich immer wieder dabei ertappe, genau das mal hinbekommen zu wollen). Also gelassen bleiben! Freiheiten lassen!
Stifte aufräumen
Was aber nicht heißt, dass man dem Nachwuchs nicht die ein oder andere Hilfestellung an die Hand geben kann. Bei uns waren Stifte immer ein großes Problem. Meine Tochter hat meine Liebe zu allem, was Farbe von sich gibt geerbt und liebt Stifte. Holzbuntstifte, Filzstifte, Kohlestifte, Fasermaler, Kulis, Füller. Und diese fliegen über all rum. Wirklich überall. Was ja Holzbuntstiften nicht wirklich gut tut (dem Teppich übrigens auch nicht!).

Stifte in die Besteckschublade
Was sich bei uns bewährt hat, ist eine simple Besteckschublade von Ikea, die in ihre Schreibtischschublade gelegt wird. Hier werden nun alle Buntstifte nach Farbe einsortiert. Und da Tolle daran: Es funktioniert nun schon seit einem halben Jahr!

Ich meine, was hilft einem das schönste System, wenn es nicht genutzt wird? In diesem Fall liebt meine Tochter einfach den Blick auf die schön sortierten Farben. Das macht ihr so viel Freude, dass das Einsortieren wie von alleine geht. Und wenn Freundinnen da sind, sind diese von der übersichtlichen Auswahl begeistert.



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