Nennt mich oldschool, aber ich digitalisiere sie nicht ein, sondern mag die Papierseiten …
UND: Ich bin ja auch noch Bloggerin! Klar, finde ich eine Menge Inspirationen online, aber dann gibt es doch noch jede Menge Ideen und tolle Infos, die mir in Printform über den Weg laufen – Kataloge, Bücher zum Rezensieren und die oben schon erwähnten Zeitungsartikel.
Ein leicht zugängliches System – Wie kann ich Hängeregister richtig nutzen?
Damit ich Überblick behalte, bediene ich mich ganz traditionell Hängeregistern. „Och“, denkt ihr jetzt – „was soll da schon Tolles dran sein?“. Ja, ich gestehe: ich finde Hängeregister super. Ich mag auch Kleber, der nach Marzipan duftet und Bleistiftspitzer mit Motor – aber Hängeregister und mich verbindet schon eine sehr alte Liebe. Ich habe beispielsweise die Literatur meiner Magisterarbeit (das ist das altmodische M.A. hinter dem Namen) komplett mit einer Hängeregistratur organisiert. Leider, leider besitze ich keinen alten Rollschrank mit Platz für meine hängenden Freude, sondern muss auf die kleinere Version zurückgreifen.
Eins hat – das muss ich ehrlich gestehen – meine Liebe bisher immer ein bisschen eingeschränkt: Die Behälter dafür. Sprich die Hängeregister-Aufbewahrungsboxen. Die sind und waren eher praktisch als hübsch. Aber ich habe eine ansehnliche und äusserst praktische Lösung dafür gefunden! Aber dazu später mehr.
Ich zeige euch erst einmal, welche Register ich benutze. Register sind nämlich nicht gleich Register! da gibt es eine Menge Möglichkeiten, um euch das Sortieren zu erleichtern!
Nummer 1: Ganz in Weiß
Ich fange mal mit der Standardversion in wunderbar schlichtem Weiß. Bisher hatte ich immer Hängeregister in bunt – in Farben, die ich nicht wirklich mochte und die auch nie zu meinen Projekten passten. Aber diese hier gefallen mir extrem gut, da sie sich ganz wunderbar zurücknehmen und clean sind. Ich habe sie mit den einzelnen Blogbereichen beschriftet und dort kommen nun jeweils die passenden Inspirationen hinein.



Nummer 2: Für mehr Ordnung im Projekt
Für größere Projekte oder Kunden benutze ich gerne die transparente Variante, die Unterteilungen hat. Sie hat nicht nur ein CD-Fach vorne dran (super für meine Textkunden, die mir gerne Broschüren digital zukommen lassen), sondern auch einzelne Fächer für die diversen Projektdetails. Sehr praktisch sind die Eckspanner, so dass nicht herausfallen kann, wenn man die Mappe transportiert.


Nummer 3: Wenn mehr als Papier verstaut werden muss
Nummer 3 sind klassische Terminmappen – ihr kennt sie vielleicht aus Arztpraxen oder Handwerksbetrieben. Sie sind aus Weichfolie und haben eine sogenannte Froschtasche – hihi. Diese Froschtasche ist von unten etwa bis zur halben Höhe verschlossen. Hier sind ungelochte Unterlagen, Schnittmuster, Stoffproben etc. sofort griffbereit und dennoch sicher verwahrt. In der Kopfleiste kann man Termine eingeben. Ich nutze sie beispielsweise für Urlaubsideen oder zur Reiseplanung, da man alles sofort griffbereit hat.


Nummer 4: Die kleine Schwester
Die 4. Mappe ist ebenfalls transparent, hat aber eine kleinere Tasche. Ich mag sie besonders gerne für Bücher! Geeignet ist sie zum Beispiel auch für kleinere Gegenstände wie USB-Sticks, die aus den klassischen Registern an der Seite herausfallen würden.


Nummer 5: Für wichtige Dokumente
Nummer 5 ist eine soganannte Personalplanungsmappe. Was für diese Unterlagen gut ist, ist für Dinge, die sauber und ordentlich abgeheftet werden müssen und danach gehängt werden, superduper! Ob es die eigenen Zeugnisse sind oder ander wichtige Unterlagen – ich mag dieses System unglaublich gerne. Die seitlichen Hängeschinen kann man übrigens hineinschieben, so dass man sie problemlos auch zum Kunden o.ä. mitnehmen kann.

Die Aufbewahrungsbox
Und nun kommen wir zu der oben schon erwähnten Box:
Damit die neuen Hängeregister ein hübsches Zuhause bekommen, habe ich eine Box von IKEA in schlichtem Weiß ausgesucht. Sie hat einen Stoffbezug und zufällig die perfekten Maße für die Register. Einfach einhängen!


Zwischen Boden und Hängeregister bleiben ein paar Zentimeter Platz, den ich gerne für Dinge nutze, die sonst heimatlos im Schrank herumfliegen und zu meinen Blogarbeiten oder Projekten gehören – beispielsweise CDs von abgeschlossenen Projekten, Pantonefächer etc.
Hängeregister richtig nutzen? Einfach rein und raus!
Was ich übrigens an Hängeregistern am meisten schätze ist, dass sie unkompliziert sind: Klappe auf, Sachen rein! Kein Lochen, abheften und umräumen. Und brauche ich etwas nicht mehr, dann wird es einfach herausgeschmissen. Es ist wie in allen Ordnungssystemen: Was unkompliziert zu nutzen ist, wird eher dauerhaft verwendet!
Ich habe nämlich bei mir die Erfahrung gemacht, dass abgeheftete Dinge gerne abgeheftet bleiben – auf Jahre! Und da bleiben sie und nehmen Raum ein, obwohl ich sie schon lange nicht mehr brauche.


Und ihr: Wie bewahrt ihr eure Infos und Inspirationen auf?
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